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Aktualisiert am: 29.01.2018






Geschichte von der Entstehung der Namen Headline

Die Hausmannstellen Johann zu Jeddeloh (Hof 1) und Oltmann zu Jeddeloh (Hof 2)

Diese Seite zeigt die Lage der beiden Hausmannstellen Johann zu Jeddeloh (Jetziger Hofinhaber = Jan Dietrich zu Jeddeloh) und Oltmann zu Jeddeloh (Hofinhaber = Brun zu Jeddeloh). Die Luftbildaufnahme wurde vom Originalbild (in Besitz von Brun zu Jeddeloh) im Jahre 2004 kopiert.

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Ursprung des Namen Jeddeloh
Auszug aus dem Buch "Eine Insel im Moor - Dorfchronik Jeddeloh I - 800 Jahre”

Die Deutung des Ortsnamens JeddeIoh
Alte topographische Karten weisen aus, dass unser Ortsgebiet einst mit Bruchwald oder Niederungswald bewachsen war. Diese Tatsache fĂŒhrte sicherlich zu der Endsilbe ".. 1o " (heute "..Ioh " ) im Ortsnamen "J e d d e l o h" ."...1o" ist das altdeutsche Wort fĂŒr Wald. Zur Deutung der Anfangssilbe "Yede" oder "Jete" meint Friedrich Winkler in seiner "Chronik der Gemeinde Edewecht", dass dieses Wort Gate oder Gosse (also AbfIuss, Ausfluss) bedeutet. Auch die 1328 gebrĂ€uchliche Schreibweise Giudelo 1Ă€sst auf einen Fluss bzw. Ausguss schliessen. "Giude" ist hergeleitet von "gi-utan" (giessen). Es ist anzunehmen, dass sich das Wasser einmal einen natĂŒrlichen Abfluss zur Vehne suchte. Wahrscheinlich spielte auch das Wasser aus den heute noch vorhandenen Quellen am Rande des Esches (Börn), das von hier in die Vehne fliesst, bei der Entstehung des Namens eine Rolle. Im Laufe der Zeit wechselte die Schreibweise des Ortsnamens Jeddeloh.

  Man schrieb: 1190 Yedelo
    1260 Jetelo
    1275 Ydelo
    l328 Giudelo
    1350 Gedelo
    1573 Geddel

SpĂ€ter wurde daraus Jeddelo und nun ist es "Jeddeloh”

Die erste ErwÀhnung von Jeddeloh
Der urkundliche Nachweis ĂŒber die erste ErwĂ€hnung des Ortes Jeddeloh lĂ€sst sich nur sehr schwer fĂŒhren. Auf der Suche nach Unterlagen wird man im NiedersĂ€chsischen Staatsarchiv Oldenburg, fĂŒndig. Dr. Eckhardt vom Staatsarchiv macht ĂŒber die erste Nennung des Namens "Yedelo" u.a. folgende AusfĂŒhrungen:

"... das bei Baasen, Das Oldenburger Ammerland , 1927, Winkler, Chronik der Gemeinde Edewecht, 1974 und anderen Lokalhistorikern zitierte ErsterwĂ€hnungsjahr 1190 geht nicht auf eine Urkunde, sondern auf ein undatiertes GĂŒterverzeichnis des Klosters Rastede zurĂŒck, das sich in dem hier verwahrten Rasteder Kodex befindet. Dieses GĂŒterverzeichnis war von Lappenberg im Hamburgischen Urkundenbuch und nochmals im Friesischen Archiv abgedruckt und auf 1190 datiert worden. Lappenberg kam auf diese Jahreszahl, weil in dem Verzeichnis mehrere Papsturkunden, darunter als jĂŒngste eine von Clemens III. aus dem Jahre 1190 erwĂ€hnt werden. In dieser - im Wortlaut erhaltenen - Urkunde vom 24. MĂ€rz 1190 wird indessen Jeddeloh nicht aufgefĂŒhrt. Das GĂŒterverzeichnis, in dem, wie oben dargelegt, Jeddeloh genannt ist, wird nach inzwischen einhelliger Meinung der Fachhistoriker als "um 1305" datiert. Zu diesem Datum ist es auch in dem erwĂ€hnten Oldenburgischen Urkundenbuch abgedruckt. Bereits Hermann Oncken hatte in seiner 1891 erschienenen Arbeit “Zur Kritik der Oldenburgischen Geschichtsquellen im Mittelalter" den dieses GĂŒterverzeichnis enthaltenen Teil des Rasteder Kodex auf Ende 13./Anfang 14. Jh. angesetzt. Seitdem hat sich eine Datierung auf das 1. Jahrzehnt des 14. Jahrhunderts in der Fachwelt völlig durchgesetzt - was leider in der Ortschronistik nicht ĂŒberall bekannt geworden ist. Wenn somit 1190 als ErwĂ€hnungsjahr fĂŒr Jeddeloh entfĂ€l1t, so ist damit noch keineswegs gesagt, das der Ort bzw. ein oder zwei - Höfe nicht damals schon bestanden haben könnten. Einen sicheren Nachweis fĂŒr die Existenz des Ortsnamens Jeddeloh besitzen wir fĂŒr die Zeit von etwa 1260 - 1270. In dem ebenfalls nicht mit einem Datum versehenen, aber mit guten wissenschaftlichen Argumenten auf diese Zeit datierten Lehnsregister der Grafen von Oldenburg - Bruchhausen (vgl."Die Ă€ltesten Lehnsregister der Grafen von Oldenburg und Oldenburg-Bruchhausen". Hrsg. und erlĂ€utert von Hermann Oncken, l-893) kommt Jeddeloh auf S. 96 als "ydeloh,' vor. Auf S. 103 wird der Zehnt in "Jetelo" genannt. Bei Winkler, S.38 wird "Jetelo" mit der Jahreszahl 1260, "ydelo', mit dem Datum "um 1275" versehen; es handelt sich in beiden FĂ€llen aber um dasselbe Bruchhauser Lehnsregister von etwa 1260 - 1270.

Es muss von dem Datum "um 1260/70 " als Ă€ltestem schriftlichen Beleg fĂŒr Jeddeloh ausgegangen werden. " An der fĂŒr Jeddeloh interessanten Stelle in der Urkunde, aus dem Hamburger Urkundenbuch, von angeblich 1190 heisst es: "Dieses sind die LehngĂŒter des Klosters Rastede im Landesteil Ammerland. “ . .. "Clinge empfĂ€ngt als Lehen vom KLoster einen Hof in Jeddeloh” Es kann sich dabei um einen gewissen Johann Clinge, grĂ€flich oldenburgischer Ministeriale, (Mitglied des niederen Adels) handeln. Genau lĂ€sst sich dieses aber nicht nachvollziehen, da der Name Klinge in verschiedenen Urkunden zwar erwĂ€hnt wird, jedoch hĂ€ufig anders geschrieben wird und der Vorname auch variiert. Es bleibt daher festzustellen, dass es eine Originalurkunde der ErsterwĂ€hnung von Jeddeloh nicht gibt.

Eine Hofstelle als Anfang des Ortes
Auch die Entstehung der ersten Ansiedlung in Jeddeloh ist, wie ĂŒberall, wo sie weit in die Jahrhunderte zurĂŒckgeht, nicht mehr genau nachzuvollziehen.Als der Familienname der heutigen "zu Jeddelohs" im Zusammenhang mit Jeddeloh erstmalig auftauchte, ist man schon einiges weiter in der Zeit.

FĂŒr die AufklĂ€rung der nĂ€heren UmstĂ€nde, insbesondere auch darĂŒber, wann zu einer ersten Hofstelle eine zweite kam oder ob eine Teilung erfolgte, bedarf es wohl noch intensiven Forschens.

In den erwĂ€hnten Lehnsregistern der Grafen von Oldenburg lesen wir : "De brodere Hinricke und Ludolve (Hinrich und Ludolf) von Oldenburg-Bruchhausen Ienet en hus in Vardenberge (Wardenburg) und en in Yedelo (Jeddeloh), en in Ethoerne (Etzhorn), en in Borbeke. " Die Grafen von Oldenburg-Bruchhausen, Hinrich und Ludolf, haben unter anderem den Zehnten auch in Jeddeloh gehabt. An einer anderen Stelle dieses Lehnsregisters heisst es:"De brodere von Fikensolt den tegeden (den Zehnten) in Jedelo von dessen dre greven.”Hiernach haben die Grafen von Oldenburg-Bruchhausen die Zehntgerechtigkeit von Jeddeloh abgetreten an die Herren von Fikensholt.

Über den anderen Hof zu Jeddeloh Lesen wir auf Seite 80 unter der Fussnote 3 des genannten Lehnsregisters:"Johann Clinge, grĂ€flich oldenburgischer Ministeriale, Mitglied des niederen Adels, hat vom Kloster Rastede einHaus zu Jeddeloh als Lehen.’

Auf Klinge folgt als Lehnsherr, wahrscheinlich durch Erbschaft, der Ritter Mule, der am 27. Juli 1328 dem Kloster Hude aus diesem Hofe eine jÀhrliche Rente von einer Bremischen Mark (etwa 250 Gramm Silber) schenkt.

Die Urkunde darĂŒber lautet: "Ritter Mule hat einen Hof in Giudeloh." Aus den vorstehenden Aufzeichnungen geht wohl hervor, dass 1260 bzw. 1275 in Jeddeloh ein Hof in dem Lehnsregister der Grafen Oldenburg-Bruchhausen gefĂŒhrt wurde und ein zweiter dem Kloster Rastede unterstellt war. Es ist deshalb anzunehmen, dass es zu dieser Zeit zwei Höfe in Jeddeloh gegeben hat. Über den Ursprung der beiden Jeddeloher Hausmannstellen, die wir vegen der besseren Übersicht mit (HOF 1) fĂŒr Johann zu Jeddeloh und (HOF 2) fĂŒr Oltmann zu Jeddeloh bezeichnen,schreibt der Hausmann Johann zu Jeddeloh, geb. 1761, gest.1825, in seinem Gesuch an die Cammer, also an dieRegierung in Oldenburg unter den 19.September 1824:

"AnfĂ€nglich war nur die Jeddeloher Johannes Stelle allein da. Das sich nun die ersten Bewohner einen grossenTeil der umliegenden Gegend wegen der geringen GĂŒte des Bodens zu ihrer Existenz nehmen mussten, war eineselbstsprechende Sache. Dieses erbte von Kind zu Kind fort. Nachdem haben die Besitzungen zwei BrĂŒder zu Jeddeloh unter sich geteilt, woraus also die Oltmann zu Jeddeloh Stelle entstanden ist. Sowie bei dieser Teilungeine Gleichheit noch zu sehen ist, so hat doch der eine acht Tagewerk Wiesenland mehr als der andere, wogegenletzterer acht Scheffelsaat Feldland mehr besitzt. Es bleibt aber bei allem eine Unmöglichkeit fĂŒr uns, nachzuweisen, wie und auf welche Art solches unser Eigentum geworden ist."

Soweit gibt uns der Hausmann Johann zu Jeddeloh in dem Schreiben seine Ansicht ĂŒber die Entstehung der beidenHausmannstellen wieder.


Entstehung von Namen in der Gemeinde Edewecht mit der Ortschaft Jeddeloh

Der folgende Beitag ist von Herrn Jonny LĂŒschen aus Zettel auf seiner Webseite veröffentlich worden. FĂŒr die Genehmigung diesen hier zu der veröffentlichen, möchte ich mich recht herzlich bedanken.

Familiennamen Hofnamen
In der Gemeinde Edewecht bildeten sich Familiennamen auf verschiedene Art und Weise. Ich merkte auch bald, dass eine Familie mehrere Nachnamen haben kann. Ein Johann Kruse heisst zum Beispiel an anderer Stelle Johann JĂŒchter. Eilert Eilers wird auch Eilert LĂŒbben genannt. Johann von Aschwege heisst auch Johann Schmidt. Das brachte am Anfang viele Zuordnungsprobleme mit sich. Bis ich darauf kam, dass hier GesetzmĂ€ssigkeiten zu erkennen waren:

Der Familienname blieb auf dem Hof (mit nur ganz wenigen Ausnahmen). Das bedeutet, dass eigentlich der Familienname ein Hofname war oder andersherum gesagt, der Hofname war zugleich Familienname. Bei einer Einheirat nahm der Einheiratende den Hof- oder Familiennamen seiner Frau an. Manchmal deutete der Pastor in KirchenbucheintrĂ€gen auch an, dass der Ehemann „nur" eingeheiratet hat, wenn er notiert: „Ahlert Hollje, eigentlich Hobbeken". Ahlert Hollje war also ein geborener Hobbeken.

Auch in den relativ seltenen FĂ€llen, wo ein Hof verkauft wurde, ging der Hofname auch auf den neuen Besitzer ĂŒber. Wenn also plötzlich ein „Brun zu
Jeddeloh " auftaucht, der sich nicht einordnen lĂ€sst, muss man auch daran denken, dass der Hof verkauft wurde, dass „Brun zu Jeddeloh " eigentlich ganz anders heisst und unter UmstĂ€nden von auswĂ€rts kommt.

Bildung neuer Familien-/ Hofnamen
Wie bildeten sich nun neue Hofnamen? Zu der alten Hausmanns-Schicht kamen mit der Zeit neue Höfe, die Köter-Höfe. Da jeder Hof seinen eigenen Namen hat, mussten diese neuen Höfe auch Namen erhalten. Das wurde oft folgendermassen gelöst: Nehmen wir an, ein Sohn der Hausmannfamilie Reil mit Vornamen Harmen begrĂŒndet einen neuen Hof, so nannte man den neuen Hof im Unterschied zum alten Hausmannhof „Harm-Reil". Harm-Reil war dann auch der Familienname. Es entstanden so eine Menge Doppel-Familiennamen. Beispiele dafĂŒr sind:

JĂŒrgens-Tatje
Janßen-Timmen
Eilers-Röben Tönjes-Deye

Manchmal bildete sich der neue Hofname aber auch nach seiner Belegenheit. Beispiele dafĂŒr sind:

Dirich im Moo
Johann auf dem weissen Berge

SpÀter hiessen sie dann Moormann bzw. Wittenberg. An einem Beispiel will ich noch einmal deutlich machen, wie verwirrend oft die Nachnamen wechseln können:

Der oben erwĂ€hnte Dirich im Moor könnte auch Dirich Hoting heissen, weil er aus einer Hausmannstelle Hoting stammt. Nehmen wir einmal an, sein Vater heisst „Jan", so könnte man ihn auch „Dirich Janßen" nennen. Falls er den Beruf eines Schmiedes ausĂŒbt, auch: „Dirich Schmidt". WĂŒrde dieser Dirich im Moor in eine Familie Hollje einheiraten, so hiesse er dann „Dirich Hollje.

Ich glaube, ich habe deutlich gemacht, wie wichtig es ist, etwas ĂŒber Namen zu wissen. Nur, wenn man darĂŒber Bescheid weiss, kann man die Familien richtig zusammenfĂŒgen. WĂŒrde man sich stur nach Familiennamen richten, entstĂŒnden eine Menge unvollstĂ€ndiger Familien. Man wĂŒrde einfach nicht darauf kommen, dass Dirich im Moor und Dirich Hoting identisch sind.

Patronymische Namensgebung
Da die Heuerleute keinen Hof hatten, hatte hier der Nachname eine andere Bedeutung. Hier wurden die Familiennamen sehr oft patronymisch gebildet. Ich will das kurz erlĂ€utern: Der Nachname wurde nach dem Vornamen des Vaters gebildet. Hiess der Vater Jan mit Vornamen, hiessen alle Kinder Janßen mit Nachnamen. Bei einem Berend Harms kann man deshalb erkennen, dass der Vater Harm oder Hermann mit Vornamen hiess.

Beispiel fĂŒr patronymische Namensgebung:

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In der folgenden Liste sind die gebrĂ€uchlichsten mĂ€nnlichen Vornamen vor 1875 in Edewecht aufgefĂŒhrt. Zuerst in hochdeutsch, dann in plattdeutsch und schliesslich die patronymische Namensform.

  Johann Jan Janßen  
  Gerhard Gerd Gerdes  
  Dierich Dierk Dierks  
  (Altmann) Oltmann Oltmanns  
  (Braun) Brun Brunßen  
  Eilhart Eilert Eilers  
  Heinrich Hinrich Hinrichs  
  Ahlrich Ahlert Ahlers  
  Reinhart Reiner Reiners  
  Friedrich Ficke    
  Ficken Frerich Frericks  
  Hermann Harm Harms  
  Meinhart Meine Meinen  
  ... ... Meins    
  Anton Tönjes Tönjes  
  Wilhelm Wilke Wilken  
  Helmerich ... Helmerichs  
  ... ... Helms    
  Burkhart Borchert Borchers  
  Ludwig LĂŒder LĂŒers  
  Nikolaus Klaus Klaussen  
  Herbert Harbert Harberts  
  Georg JĂŒrgen JĂŒrgens  
  Siegfried Siefke Siefken  
  Andreas Drees Dreessen  
  ... Drewes Drewes  
  Konrad Cord Cordes  

Vornamen
Vornamen wurden nicht willkĂŒrlich vergeben. Die Vornamensgebung vollzog sich vielmehr nach festen Regeln; jedenfalls ist das bis etwa 1800 so:
  • Die Kinder erhalten die Namen ihrer Grosseltern und zwar in folgender Reihenfolge: Das erste mĂ€nnliche Kind nach dem Grossvater vĂ€terlicherseits, das zweite mĂ€nnliche Kind nach dem Grossvater mĂŒtterlicherseits. Bei den Töchtern war es genau so: Das erste MĂ€chen erhielt den Namen der Grossvater vĂ€terlicherseits - das zweite wurde nach der Grossmutter mĂŒtterlicherseits benannt.
  • Die weiteren Kinder erhalten die Namen der Urgrosseltern.
  • Sind die Vornamen der beiden Grosseltern zufĂ€llig namensgleich, dann wird fĂŒr das zweite Kind der Name des ersten Urgrossvaters mĂŒtterlicherseits genommen.
  • Stirbt die Ehefrau, so bekommt das erste MĂ€dchen der zweiten Ehe sozusagen als Andenken den Namen der verstorbenen Frau.
  • Stirbt ein Kind, so wird dessen Name beim nĂ€chsten Kind wieder vergeben.
  • Hat ein Ehepaar viele Kinder, so bekommen die letzten oft Namen der Paten, aber auch Namen aus de oldenburger Grafenfamilie
  • Ganz und gar fĂŒr Edewechter VerhĂ€ltnisse ungewöhnliche Vornamen, wenn sie aus anderen Gegenden ĂŒber die Ehepartner in Edewechter Familien kamen, wurden oft nicht weitergegeben. Ich denke dabei an den weiblichen Vornamen Heilke, der in manchen Nachbargemeinden ĂŒblich war. In Edewecht wurde daraus Hille.

Es gibt auch FĂ€lle, wo Vornamen mit der Zeit ungebrĂ€uchlich wurden. Aus Hille wurde nach etwa 1800 Helene. Einmal findet sich sogar die Zwischenform „Hillene".

Auch gibt es Vornamen, die sich fast nur beim Ortsadel finden, wie beispielsweise
Cornelius, Borries (Liborius), Beele (Elisabeth) und Barber (Barbara). Findet man solche Vornamen in Edewechter Bauernfamilien, kann man daran denken, dass unter den Vorfahren Mitglieder des Ortsadels vorkommen.

Edewecht - Liste der Familiennamen, die vor 1876 vorkommen

Es sind nicht alle Namensvarianten aufgefĂŒhrt. So kann Eilers auch Eilerts, Eylers, Eylerts oder noch anders geschrieben werden. Noch ein Beispiel: Tatje = Tatie, Tading, Tattje.

Afken, Ahlers, Albers, Alberts, Alfs, Antons, Appelberg, Aring, Arntjen, von Aschwede, von Aschwege, Auffurth, Bandmann, Barklage, Barnheth, Bauer, Baxmayer, Becken, Becker, Beeken, Beelen, Behken, Behlen, Behrens, Bentjen, Berding, Bergner, Bischof, Bischoff, Blanke, Blendermann, Bley, von Bloh, Bloy, Bodenius, Böckmann, Böhlje, Bölts, Börjes, Bohemann, Bohlen, Bohn, Bootjer, Borchers, Borchmann, Borgmann, Braje, Brand, Brandes, Breas, Bremer, Brinkmann, Brokamp, BrĂŒggemann, BrĂŒnjes, BrĂŒntjen, Brumund, Brunken, Bruns, Brunssen, Budden, Budken, BĂŒnting, BĂŒsing, BĂŒsselmann, Buhrrichter, Bunjes, Buscherus, Buschmann, Buss, (siehe auch K)von Campen, Caspers, Christoffers, Deeken, Deppen, Detjen, Dettmer, Deye, Dinklage, Diedrichs, Dierks, Dirks, Dirs, Döbken, Döpken, Draake, Drake, Drebing, Dreessen, Drewes, Drieling, Dröje, DĂŒrks, DĂŒser, Dunois, Ebeling, Ebken, Egelriede, Ehlers, Ehrling, Eifert, Eilers, Einatz, Eiting, Ekel, Elschen, Engel, Engelmann, Eylers, Eyting, (siehe auch V) Feldmann, Feldhus, Feldkamp, Ficken, Fickje, Fierley, Fierling, Fink, Finke, Fischer, Frahmann, Frerichs, Frerks, Frers, Frese, Fries, Frisius, FrĂŒhstĂŒck, FĂŒfstĂŒck, Gallo, Garms, von Garrel, Gehrels, Gerdes, Gerken, Gertje, von Geurden, Goeß, Götze, von Goldenstedt, Grahlmann, Grape, Greif, Greverus, Grieme, Gröneweg, Grube, Gruben, GrĂŒnenberg, Gysel, Hafemann, Hagedorn, Hake, Haken, Hamann, Hardenberg, Harmdierks, Harmjanßen, Harms, Hauckje, Hauken, Hayen, HeidkĂ€mper, Heilken, Heissenberg, Heerkamp, Heinje, Heinen, Hellmerichs, Hellmers, Hellwig, Helmerichs, Helmers, Helms, Helwig, Hempen, Henken, Henneberg, Henschen, Herks, Hermanns, Heuer, Hibbeler, Hienen, Hilgen, Hilje, Hillje, Hillmann, Hilmer, Hilmering, Hinrichs, Hobben, Hobbie, Hoeche, Höfer, Högemann, Höpker, Hoffmann, Hoffmeyer, Hogen, Hohn, Hollje, Holsten, Hoopmann, von Horn, Hoting, HĂŒlsmann, Hullmann I Ibelings J Jacobs, Jakobs, Janssen, Janssenharms, Jasper, Jeddeloh, zu Jeddeloh, JĂŒchter, JĂŒchterjohanns, zu JĂŒhrden, JĂŒrgens, Jungklas, Junker K Kahlen, Kaiser, von Kampen, Kaspers, Kayser, Kersting, Klaassen, Klapproth, Klassen, Klaus, Klaussen, Klemme, Klingeman, Klingenberg, Klockgeter, Klockgießer, Kloppenburg, Klostermann, KlĂŒsener, Kluckhuhn, Klußmann, Knoblauch, Kobrink, Kordes, Koch, Köhler, Köhne, König, Köster, Kohren, Koopmann, Kordes, Kornelius, Kramer, Kreye, Kreyenschmidt, Kröger, KrĂŒger, Krumland, Kruse, Kuck, Kuhlmann, Kurrmann, Labohm, Lamping, Landt, Lange, Lehmann, Lichthart, von Lienen, von der Lippe, LohmĂŒller, Lucks, LĂŒbben, LĂŒbbers, LĂŒcken, LĂŒckendiers, LĂŒken, LĂŒkendiers, LĂŒtje, LĂŒtken, LĂŒers, LĂŒersen, LĂŒschen, LĂŒttmann, Lucas, Marken, Martens, Mayhöfer, Meier, Meierrose, Meyer, Meyerrose, MeyerjĂŒrgens, Meilahn, Meine, Meinen, Meiners, Mellies, Menke, Mertens, Messing, Middendorf, Mönnich, Mohrmann, Montagne, Morisse, MĂŒller, Nagel, Neuenburg, Neumann, Niegengerd, Niemeyer, Nienburg, Nordbruch, NĂŒsse O Oberhumburg, Oellien, Oeltje, Oeltjen, Oeltjenbruns, Oetje, Oetjen, Oetken, Oldemeinen, von Olden, Oldenburg, Oltmanns, Olliges, Oltmer, Orth, Osterloh, Ostermann, Otten, Pannemann, Peterdamm, Peters, Petersen, Piesels, Poppe, Potthoff, Prinz, Puls, Ranninger, von Reeken, Reil, Reiners, Reinhards, Reins, Reiswig, Renken, Ribken, Ripken, Rippen, Röbber, Röben, Röbken, Röpken, Rohlje, Rohr, Rose, Roth, Rothenburg, RĂŒscher, RĂŒther S Sander, Sanders, Sandmann, Sandstede, Savert, von Seggern, Seiz, Setje, Settje, Settjeeilers, Seyen, Siefken, Sieger, Siemen, Siemer, Siems, Speckels, Speckmann, Spiekermann, Sprock, SĂŒsens, SchĂ€fer, Schedemann, von Schepsen, Schock, SchillemĂŒller, Schlang, SchlĂŒter, Schmidt, Schneider, Schönemann, Schonvogel, Schrader, Schröder, Schrör, SchĂŒtte, Schuhmacher, Schumacher, Schulenberg, Schuster, Schwenke, Schwerdtfeger, Stades, Staes, Stalling, Stamer, Stickfort, Stoffers, Stöver, Stoffers, Strodtmann, Ströje, Stroje, Struss, Struve, Stulken, Tabken, Tapken, Tating, Tatje, Tebbiediers, Theilen, Theler, Tiedemann, Tietjen, Timmen, Toben, Tönjes, Treutner, Trump, Trumpf, Uhlke, Valentin, Vennen, Vogel, Vogelsang Wandscher, Wardenburg, Warnken, Warntje, Weber, Wehlow, Wehlau, Wenke, Westendorf, Wichelmann, Wienken, Wiese, Wilhelms, Wilcken, Wilken, Wilking, Willems, Willms, Wischhusen, Witte, Wittenberg, Wittholdt, Wittje, Wittjen, Wolfling, Woltmeier, Wordtmann, Worthmann, Wortmann, WĂŒbbenhorst, Zwerg.